Before everybody leaves the party….the future of the blog


This message is particularly for motorbikers. I will continue to report motorbike trips in the far future, but before people will lose (temporarily, I hope) interest in this blog, I want to make an announcement. In the future, I want to announce my planned short and long trips on this page. You know that I’m often guiding tours so I want to publish the dates and planned routes in this blog to give people the opportunity to read it and to join in the trips if they are interested. This could be a day trip, a weekend trip, a couple of days (e.g. the famous/notorious yearly ‘Alpentour’) or a longer trip. If you are interested, you can contact me directly or via the blog. To be informed automatically, you can subscribe to this blog and you are notified when a new planned tour is posted.

Diese Nachricht richtet sich an Motorradfahrer. Ich werde natürlich auch in Zukunft über meine Reisen hier berichten, aber bevor die Leute (nur temporär, hoffentlich) das Interesse an dieser Seite verlieren, möchte ich noch eine Ankündigung machen. In Zukunft möchte ich meine geplanten kurzen und langen Touren hier veröffentlichen, um potentiellen Mitfahrern die Möglichkeit zu geben sich zu informieren und bei Interesse ihre Mitfahrt anzufragen. Das kann eine Tagestour sein, eine Wochenendtour, ein paar Tage (z.B. die berühmt-berüchtigte jährliche Alpentour) oder auch längere reisen. Wenn Du an touren interessiert bist, kannst Du mich direkt oder über den Blog hier erreichen. Um automatisch über geplante Touren informiert zu werden, kannst Du Dich auch direkt bei diesem Blog „subscriben“. Bei Interesse schaue einfach hier mal öfter rein, ich werde dann genaueres erklären.

Final destination: Windhoek


Summary: Got up at five o’clock in the morning and left with the sunrise at half past six. The low beams of the early morning sun help me to identify the best tracks and to avoid the scary deep gravel and sandy patches. I was chasing some springboks on the road that had crossed the fence and could not go back until I was able to overtake and persuade them that I was no predator. While avoiding a small truck, I chose a presumably hard patch as my track that turned out to be consisting of 15 cm deep sand. Wham! Another time lifting the XBR out of the sand. Nothing damaged, though. After four hours and 165 km, I reached Maltahöhe and the tarmac. 380 km kilometers later, I reached Windhoek, a spotlessly clean and very “German” city. I stay at the Pension Steiner in the centre and I had the XBR cleaned. In the evening, the streets looked like under curfew: no traffic or walking people in the streets. Spooky. Had a German dish in a restaurant, however the exotic component was the African game meat it was made of.

Today I delivered the XBR at the Cargo terminal at the international airport and did some sightseeing in the small centre of Windhoek. It has still some German links and the street names are very peculiar. Where else in the world you find a street corner „Bismarck-Str./Fidel Castro Str.“?

Tomorrow I will fly back to Munich, but the trip has not ended yet. I plan to write some more impressions, so stay tuned!

Um fünf Uhr morgens klingelte der Wecker. Motorrad aufgepackt und um halb sechs zum Frühstück. Nach letzten Vorbereitungen und dem Check-out war es kurz vor halb sieben, als ich den Motor anließ. Ich fuhr anfangs direkt in die aufgehende Sonne wobei es ganz praktisch war dass gerade eine Wolke deren Blendwirkung verringerte.

No problem for cars or cross bikes, but for an overweight XBR500: YES!

Der Vorteil heute war, dass ich die Piste schon kannte und wusste, dass der schwierigere Teil am Anfang kam. Psychologisch war das von Vorteil. Ebenfalls war es hilfreich, dass die noch tiefstehende Sonne Schatten in die Kiesfurchen zauberte, das erleichterte mir die Spurwahl um einiges. Ich kam relativ gut voran und kämpfte mich durch die schlimmsten Kies- und Sandstellen. Auf den besseren Abschnitten versuchte ich geistig immer vorbereitet zu sein, denn das plötzliche Auftreten von tiefen Stellen sollte nicht zu einem vermeidbaren Sturz führen. Ich zuckelte durch die malerische Landschaft, die nur von den Staubfahnen der entgegenpreschenden Geländewagen gestört wurde, die ihre Lodgegäste noch zum Sossusvleipark brachten.

Naukluft mountains

Ich schreckte auch mehrmals Springböcke auf, die sich trotz Absperrung auf der Piste befanden. Sie nahmen Reissaus und flüchteten vor mir her. Da ich kein Gepard war und sie zu Tode hetzen wollte, versuchte ich sie zu überholen, denn wegen des Zauns konnten sie nicht zur Seite ausweichen. Das spornte die Tiere nur noch mehr an und so fuhr ich mit 50 km/h hinter ihnen her. Da die Piste gerade in einem besseren Zustand war, überwand ich mich und sprintete mit 60 an ihnen vorbei, sodass sie hinter mir wieder abbremsen konnten. Immer wieder wurde ich durch gefährliches Schlingern wieder daran erinnert, dass ich ja nicht zu übermütigt werden durfte. Da tauchte plötzlich ein Kleinlaster auf und ich fuhr etwas nach links, um genügend Abstand zu haben. Da war ein hartes, noch unbefahrenes Stück am Pistenrand, das sah doch gut aus. Irrtum. Es war 15 cm tiefer Sand. Und wieder lag ich da, rappelte mich auf und versuchte fluchend die XBR wieder aus dem Sand zu heben. Wieder nix passiert, zum Glück.

Really! I AM in Africa!

Bald waren die schlimmsten 60 km geschafft und die restlichen 100 km gingen erfreulicherweise relativ zügig voran, immer in Bereitsschaft, denn nicht alle Schlingerer waren vorauszusehen. Nach gut vier Stunden lief ich bereits in Maltahöhe ein, ich habe mich selten so über eine Teerstrasse gefreut. Ich tuckerte die 100 km bis Mariental zurück und tankte, verbunden mit einem erneuten (und hoffentlich letzten) Stopp bei Wimpy Burger, die sich taktisch bei den Tankstellen eingenistet haben. Mir fehleten noch 270 km bis zu meinem Ziel in Windhoek und ich war nicht in Eile.

100 points for honesty, 0 points for marketing

So machte ich zwei kleine Verschnaufpausen, wobei ich mich bei einer meines mitgeführeten Reservereifens entledigte. Die Müllleute, die die Abfalltonne auf dem Rastplatz ausleeren, werden Augen machen. Ich hatte ihn seit Kapstadt nur noch „just in case“ dabei und obwohl noch knapp 2 mm Profil drauf waren, würde ich ihn zuhause nicht mehr aufziehen, denn die Kontur war so eckig abgefahren, dmit fährt man keine Kurve mit Genuss. Ich freute mich ob des gewonnen Platzes auf der Sitzbank, denn vier Wochen lang war ich eingequetscht zwischen Tankrucksack und Reifen herumgeschaukelt. Ich kam schließlich in Windhoek an und musste bestätigen, dass die sehr „deutsch“ wirkte: extrem sauber und aufgeräumt. Die paar verbliebenen deutschen Kolonialbauten mit deutschen Aufschriften und Strassenschilder mit deutschen Namen sind schon sehr exotisch, wo sonst auf der Welt gibt es eine Strassenecke „Bismarck-Str./Fidel Castro Str.“? Das Hotel Heinitzburg in der gleichnamigen war leider aufgebucht und so quartierte ich mich in der Pension Steiner im Zentrum ein. Eine kleine, aber sehr saubere Pension mit deutschsprachigen Besitzern. Das kleine Zimmer samt Bad barg nach kurzer Zeit eine explosive Mischung: Die Ausdünstungen der Stiefel, der Hose und des Helms waren so intensiv, dass es sogar mir zuviel wurde und ich was Fenster aufriss, um dem olfaktorischen Sturmangriff etwas die Spitze zu nehmen. Hier gab es sogar ZDF im Fernseher und ich konnte erfreut zur Kenntnis nehmen, dass meine Heimfahrt ab München nicht von Schnee, sondern von mildem Herbstwetter begleitet sein wird.

Before cleaning the bike: the scottoiler did an impressive job!

First things first: Da das Motorrad zur Verschiffung „sauber“ sein muss, liess ich mir vom gegenüberliegenden Car Wash die XBR vom Dreck der letzten Wochen befreien. Ich verbrachte noch Stunden im Garten, um Berichte und Bilder hochzuladen und lief dann ins Zentrum, um etwas essbares zu finden. Ich dachte erst, dass Windhoek eine Ausgangssperre haben müsste, denn es war nichts los in den Strassen. Kaum Verkehr, kaum Menschen. Und das um halb neun Abends. Fast gespenstisch. Ich spazierte in ein alte Gaststätte im Zentrum (offensichtlich noch aus Kolonialzeit) und bestellte mir eine „Schlemmerpfanne“ aus Steaks mit Spätzle (!) und Rahmsossen. Da wird mancher einwenden, dass es doch in Deutschland an jeder Ecke gibt. Das mag sein, aber mit mit Springbock-, Strauß- und Oryxfleisch. Sehr schmackhaft. Es stand übrigens auf der Speisekarte unter „Afrikanische Spezialitäten“. Um zehn Uhr konnte ich nicht mehr die Augen offen halten, der lange Tag forderte seinen Tribut. Leider war die Nacht sehr unruhig, denn im Zimmer war es sehr heiß.

Heute morgen fuhr ich nach dem (deutschen) Frühstück mit der sauberen XBR die 42 km hinaus zum Flughafen und lieferte sie am kleinen Cargoterminal ab. Das ist kein Vergleich mit München. Da stand sie nun in einer fast leeren Lagerhalle. Nach dem Zollprozedere und einer polizeilichen Kontrolle der Maschine verabschiedete ich mich von ihr und fuhr mit einem Taxi zurück nach Windhoek. Ich lief noch etwas im Zentrum umher und suchte eine deutsche Buchhandlung auf. Die zahlreichen „Lebenserinnerungen“ von Soldaten der kolonialen Schutztruppe wirkten etwas befremdlich. Ich erwarb einen Nachdruck des Bestsellers „Mit dem Auto durch Afrika“ aus dem Jahr 1907, in dem ein Deutscher seine Reise von Tansania nach Namibia mit einem Auto beschreibt. Die Route war zwar etwas anders, die Parallelen sind aber verblüffend. Ich denke aber, ich hatte es bedeutend leichter.

Morgen früh geht es mit dem Flieger nach München, aber damit ist diese Reise noch nicht zu Ende, ich habe schon noch vor, einige Impressionen zu der Reise zu schreiben. Dran bleiben!

Sossusvlei (Verloren in Raum und Zeit part II)


Summary: Got up at half past five and took off for the trip to the Sossusvlei at half past six. Ten people plus driver went with an open air vehicle into the Park. Soon the first red dunes came into sight and our driver Paulus stopped every now and then to explain us background stories about the dunes and the animals we saw next to the tarmac road [sic!]. We saw many beautiful dunes and in the end, after having passed the last 5 km on a sandy track, I climbed a dune opposite to the highest dune called “Big Daddy” and had a nice view down to the Dead Vlei (Valley) lying below. An impressive sight. We went on to the Sossusvlei that contains a little lake in front of the second highest dune “Big Mama”. In the meantime, Paulus had prepared a big breakfast in the shadow of very old Acacia trees. After a visit to the lake we had to read the 65 km back to the lodge as it was already noon and the sun was burning mercilessly. Back at the lodge l wanted to relax a bit and looked up my airplane ticket just to find out that I totally got my departure date totally wrong, it’s Thursday and not Friday. I also realized that I had not to drop my bike at the freight airport in two days from now, but…today! Again, lost in space and time. After fruitless attempts to contact the cargo company in Windhoek, I called their colleagues in Munich who settled it for me that I can drop the XBR in two days from now. I visited the solar internet café to update some articles (without pictures) and topped up some fluids of the XBE and fixed definitely my battery contact problem. After a sundowner, I tasted the other game meat that I haven’t tried so far.

Um kurz vor halb sechs klingelte der Wecker. Röchel. Na gut. Vorbereitet war schon alles, in die Safarikleider geschlüpft und los zum Frühstück einwerfen. Um viertel nach sechs war Treffpunkt und kurz darauf wurden wir 10 Leute von Paulus, unserem Fahrer und Guide begrüßt. Das Gefährt war ein überdachter Toyota, der anscheinend speziell für diese Wüstensafaris gebaut war.

Sunrise

Wir passierten das Gate und fuhren in den Sossusvlei Park hinein. Ab und zu blieb Paulus stehen und gab uns Erklärungen. Ich war ganz dankbar denn es war noch schweinekalt und ich war eindeutig zu frisch angezogen. Wir sahen so im Vorbeifahren Strauße, Springböcke und Oryx. Rechts und links tauchten schon die berühmten Dünen aus rötlichem Sand auf. Das Dünenmeer erstreckt sich von hier bis zur Atlantikküste. An der Düne Nr. 45 blieben wir kurz stehen, stiegen aber nicht hinauf. Die Sonne stand schon etwas höher am Himmel und das Licht ließ den rötlichen Sand langsam aufleuchten.

Surfing in the sand

Eine Weile später war das Ende der Asphaltstrasse erreicht (ja genau, die Strecke im Park ist bis dahin geteert) und nach einer Bedürfnispause ging es weiter auf der Sandpiste, für die Allrad erforderlich war. Das kann man wohl sagen, aber der Toyota kämpfte sich tapfer durch den Sand. Nach 5 km bog Paulus nach links ab und wir blieben an der Einfahrt zum Dead Vlei stehen. Der Name ist eine Mischung aus Englisch und Afrikaans und beutet einfach „Totes Tal“. Ich entschied mich für die Variante auf eine Düne gegenüber der größten Düne, genannt „Big Daddy“ zu steigen. Dead Vlei

Sand beetle having breakfast

Das dauerte eine Weile, aber es war lohnenswert, denn von dort hatte man einen prima Rundumblick auf die Gegend, Big Daddy und das untenliegende Dead Vlei. Das Vlei ist der Grund eines Sees, der ausgetrocknet ist und der eingetrocknete Lehm leuchtet weißlich und bildet einen starken Kontrast mit den rötlichen Dünen.

Bottom of the Dead Vlei

In der Ebene stehen noch die Stämme von seit Jahrhunderten vertrockneten Akazienbäumen, die dem ganzen noch einen bizarreren Anstrich geben. Ich lief die Düne hinunter und staunte über den harten, wie versteinert wirkenden Boden des Vlei.

Dead Acacia trees in the Dead Vlei

Paulus wartete schon auf mich und erzählte mir noch  etwas über die Entstehungsgeschichte des Dead Vlei. Wir gingen zurück zum Auto und fuhren weiter zum Sossusvlei, wo es vor der großen Düne „Big Mama“ eineen kleinen See gibt. Paulus wuchtete einen großen Picknickkoffer aus dem Auto und tischte ein großes deutsches Frühstück inklusive weißer Tischdecke auf. Das ganze unter uralten Akazien mit den Dünen im Hintergrund. Sehr schräg. Wir spazierten anschliessend zum See ud anschließend ging es unter mittlerweile gleissenden Sonne wiedder zurück zur Lodge. Die Dünen sind schon spektakulär, da sie sehr hoch und mächtig sind und haben fast etwas schroffes. Zurück im Zimmer wollte ich etwas relaxen, legte mich aufs Bett und sah meine Reisepapiere durch. Ich wollte wissen, wann der Flieger am nächsten Freitag abhebt. Ich las 8 Uhr, das bedeutete, dass ich dort um 6 Uhr einchecken sollte. Am 27. Oktober. Was? Ääääh….27. Oktober? Das ist doch am Donnerstag! Prima, einen Tag weniger in Windhoek rumhängen müssen. Und wann muss ich dann das Motorrad abliefern? Nicht am 26., sondern am 24. Aber das ist ja heute!

[…]

Verloren in Zeit und Raum. Ich war die ganze Zeit felsenfest davon überzeugt, dass ich das Motorrad am 26. am Frachtterminal abliefern und am 28. Abfliegen müsste. Problem! Die nächsten zwei Stunden versuchte ich die Cargofirma per Telefon von der Rezeption aus zu erreichen, was aber nicht von Erfolg gekrönt war. Ich rief schließlich die Zentrale in München an, die das ganze regelten und  schließlich bestätigten, dass ich auch am 26. Abliefern könne. Im schlimmsten Fall wird das Motorrad später transportiert, aber ich glaube nicht, dass von dem „riesigen“ Flughafen Windhoek so viel fracht abgeschickt wird. Puh!  Ich fuhr noch zur Tankstelle und mühte mich im solargepowerten Internetcafe Beiträge hochzuladen, was  nur ohne Bilder gelang. Ich machte noch einen kurzen Service für die XBR (Kettenöl und Motoröl auffüllen, endlich den Batteriewackelkontakt endgültig beseitigen). Ich kaufte mir hier das Buch  „Hummeldumm“, um für den Rückflug etwas zu lesen zu haben. Dabei stellte ich fest, dass es von einer Gruppenreise durch Namibia handelt, in der wohl auch diese Lodge vorkommt! Die beschriebenen Charaktere habe ich so oder anders auch auf meiner Reise getroffen und das was ich bisher gelesen habe war ein sehr amüsantes Déjà-vu.

Dinner for one

Abends einen Sundowner und anschließend die restlichen Antilopen- oder die anderen Paarhufersorten probiert. Morgen steht noch ein harter Tag mit der 165 km Rückkehr auf der Piste und noch 370 km Asphalt an, dann ist es vollbracht. Ich wollte eigentlich nur ein bisschen lesen, aber dann habe ich das Buch ausgelesen, da es witzig war, die besuchten Plätze und Archetypen wiederzuerkennen und sogar das eigene Zimmer wurde darin beschrieben.

The rocky road to Dubl….er, Sesriem


Summary: First part to Maltahöhe on good tarmac; fuelled up but couldn’t buy water as all shops were closed on Sunday morning. I started my approach to Sesriem, the gate to the famous Sossusvlei dunes in the Namib Desert. 165 km of rough road! The first 100 km it worked quite well, I gained confidence and increased my speed up to 65 km/h. The landscape changed and got very beautiful, mountains with green-yellowish plains. Suddenly the road changed. Sand and loose gravel made think of surfing, but not of motorbiking. This got dangerous now. And then the tin roof surface that rattles your fillings out. When I looked at the map for a quick moment, I overlooked a hole filled with sand and went down. Due to the large amount of sand, the bike was slowed down and crashed softly. Luckily, no damage of driver or bike was recorded. After grueling 165 km in the soaring heat, I arrived at Sesriem and changed my plan from camping to luxury lodge (there are no others). Filled up petrol and planned to enter the Park to see the sunset in the dunes. Was told that no bikes are allowed in the park. Almost went berserk, was all the rattling in vain? Finally, I could book a tour at my lodge for tomorrow morning. After improving my body hygiene, I enjoyed the sunset and had a nice dinner on the terrace enjoying the looks of the jumping wildlife and later their presence on my plate. To be surrounded by tourists that are totally disconnected from real life in this country is hard to bare after spending a couple of weeks in Africa. I take another sip, lay back and go for the African approach: relax, man. Hakuna matata.

Am morgen gab es das Frühstück, welches aus den gleichen Zutaten wie das Abendessen nur ohne gegrilltem Fleisch bestand. Die Nacht war etwas unruhig gewesen, denn der Solarkollekter tropfte andauernd auf das Blechdach, was einen Mordslärm machte. Ich zuckelte um 8 los und hatte erst noch 110 km Asphalt bis Maltahöhe vor mir. Dort tankte ich nochmal 5 Liter (man weiss ja nie) und wollte noch Wasser einkaufen. Alles war aber geschlossen (Sonntagmorgen)! Hmmm, das war etwas grenzwertig, denn ich hatte noch 1 Liter Wasser und zwei kleine Flaschen Wasser aus Kenia, die bisher immer als eiserne Reserve mitfuhren. Es stand jetzt nämlich die größte fahrerische Herausforderung der ganzen Reise an: 165 km Piste bis nach Sesriem am Rande der Namibwüste. Na ja, es würde schon alles gut gehen, denn normalerweise hätte ich noch einige Liter Wasser eingekauft, für alle Fälle. Also los!

Zaris Pass (1900m) on the piste from Maltahöhe to Sesriem

Anfangs war es sehr mühsam, sehr viel loser Schotter und Kiesspuren, die die Kiste ordentlich ins Schlingern brachten. Wie schon gesagt, unbeladen wäre das alles nicht wild, aber mit dem ganzen Gewicht am Heck ist die XBR sehr instabil wenn das Vorderrad mal aufschwimmt und die Maschine ins Schlingern gerät. Zum besseren Verständnis: Einfach mal zwei volle Kisten Bier auf einen Fahrradgepäckträger laden und dann eine Schotterstrecke fahren…Nach und nach besserte sich das Ganze und ich wurde immer mutiger. 30, 40, 50, 60, ja sogar 65 km/h traute ich mich zu fahren, sogar im letzten Gang. Die Piste war hart und die Auflage bestand aus kleinen Steinen.

On the way to Sesriem

So war das einfach und es ging gut voran. Ich kam zu einem Pass wo einige Berge auftauchten. Ab hier löste eine beeindruckende Lanndschaft mit Bergen die Einöde der Steppe ab. Die Täler leuchteten in einem gelbgrün, wie ich noch nie zuvor  gesehen hatte. Das ist schwer auf den Fotos festzuhalten. Ich riskierte ab und zu einen Blick, aber nicht zu lange, denn die Piste war schon anspruchsvoll. Man musste immer die beste und härteste Linie finden, nicht in dem Sand am Rand sich festfahren und auf große Steine Ausschau halten, die einem den Lenker aus der Hand schlagen konnten. Ich machte kurz Rast im Schatten eines Baumes und teilte mir das Wasser gut ein. In zwei Stunden war ich 75 km weit gekommen, das sah gut aus. Bisher waren mir noch ab und zu Autos entgegengekommen, aber nun war ich praktisch alleine auf weiter Flur. Nach ca. 100 km fuhr ich in eine schöne, wieder gelbgrün leuchtende Ebene, aber langsam veränderte sich die Piste.

Whooooaaaaaaaaa!!!

Mehr und mehr kamen Sand und Steine zum Untergrund dazu, bis ich am Ende durch eine Art losen Kies fahren musste. Das war jetzt aber extrem! Ich musste teilweise sogar im ersten Gang fahren und die Beine ausfahren, um die taumelnde XBR wieder zu stabilisieren. Permanente Gefahrenabwehr war angesagt, denn ich wollte die Regel Nr. Eins nicht brechen: Nicht hinfallen! Mehrere Male war ich kurz davor und konnte es gerade noch ausbalancieren. Für eine Weile ging es etwas besser und ich konnte wieder im dritten Gang fahren und einen Blick auf die Karte riskieren wo ich gerade war und wie weit es noch war, denn zum Kies gesellte sich auch noch eine Wellblechpiste, die alles käftig durchschüttelte. Dabei übersah eine kleine Senke (die einzige!), die mit Sand gefüllt war. Es ging ganz schnell. Die XBR taumelte, schaukelte sich immer auf und auf einmal lag ich auf der Nase! Himmiherrschaftzeitgreizgruzifimfalnomoineizäfixsacklzementsakrament!!! Der tiefe Sand  hatte die Maschine so weit abgebremst, dass ich nur noch mit ca. 10 km/h sanft in den Sand fiel. Schnell, schnell, der Sprit läuft schon aus dem Tank! Diesesmal einen geraden Rücken gemacht und die XBR an der Kiste gepackt und wieder hochgewuchtet. Puh! Nix passiert, der Sand war Fluch und Segen zugleich. Alles noch heil. Jetzt hatte ich langsam die Faxen dick, aber die Piste machte keine anstalten sich zu bessern. Wellblech! Normalerweise sollte man schneller fahren, aber durch die Spurrillen aus Kies war dies nicht möglich.

Schüttelschüttelschüttelschüttelschüttelawawawawaawawawawawawawawawawawawaawawww.

Noch 30 km, noch 20 km, noch 15 km…die Sonne brannte jetzt erbarmungslos herunter. Schließlich kam ich an die Abzweigung nach Sesriem, das noch 12 km entfernt war. Man kann sich meine Überraschung vorstellen, als mir plötzlich ein Reisebus entgegenkam. Hier zweigte die direkte Route nach Windhoek ab, von der haufenweise Touristen in die Wüste gekarrt werden. Das letzte Stück war wieder etwas besser und ich konnte wider mit 50 km/h fahren. Ich sah ein Schild zum „Desert Camp“ und hoppelte dorthin. Ausgebucht! Ich wollte eigentlich campen, aber bei der Bullenhitze war die Aussicht das Zelt aufzubauen nicht besonders attraktiv. Wie so oft nach solchen Gewaltaktionen seht man sich nach einem kühlen Zimmer mit einer Dusche und einen Haken, um die stinkenden Klamotten auslüften zu können. Ich sah das Schild zum „Sossuvlei Lodge“ und dachte „na komm, was soll’s“. Ich wusste, dass hier alle Unterkünfte astronomisch teuer sind, deshalb überraschte mich der ausgeschriebene Preis nicht so sehr. Da muss man taktisch vorgehen. Ob sie noch ein Zimmer frei hätten. Ja, haben sie. Welcher Preis? Aha… Und wieviel kosten zwei Nächte? Moment, da muss ich fragen. OK bei zwei Nächten 30% Rabatt. Na also, geht doch. Ich wurde gleich massenhaft von deutschen Touristen angequatscht, woichdennherkämewielangedieReiseschongehtobessehranstrengendseirhabarberrhbarberrhabarber

Ich bekam für den Gegenwert von vielen Tankfüllungen ein Bad mit angeschlossenem Schlafzelt. Und Klimaanlage. Das muss man sich vorstellen: Ein Zelt mit Klimaanlage. Aber erst noch zum Tanken. Gegenüber befand sich eine Tankstelle mit Shop und Solarstrom-Internetcafe. Ich brachte dort meinen Flüssigkeitshaushalt wieder ins Gleichgewicht und starrte auf die Temperaturanzeige: 43°C! Das konnte nicht stimmen, oder? Ich fuhr dann rüber zum Nationalparkeingang um mich über die Einlasszeiten zu erkundigen, da ich heute Abend noch gerne zu den berühmten Dünen gefahren wäre um die Abendstimmung einzufangen. Die Öffnungszeiten wären von Sonnenaufgang bis –untergang. Mist, man konnte nur zu anderen Zeiten dort rumfahren, wenn man auf dem Zeltplatz innerhalb des Parks war. Na gut, kleine Abstriche muss man machen. Ach ja, ich sei doch Motorradfahrer, oder? Motorräder dürfen in den Park nicht einfahren.

WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAASSS???

Wenn es kein Mädchen, sondern ein Kerl gewesen, hätten sie mich von ihm trennen müssen bevor ich ihn erwürgte. Das darf doch nicht wahr sein! Ich schaukle und schüttle mir stundenlang die Seele aus dem Leib und dann darf ich nicht zu den Dünen??? Und jetzt?? Ich könne ja versuchen zu trampen. WAS? 65 km trampen, zwischendurch aussteigen, die Dünen hochlaufen, weitertrampen, im Dead Vlei rumwandern, wieder zurücktrampen….Geht’s noch? Da muss es doch eine andere Lösung geben. Das Gör hatte keine Ahnung. Erst die Vermittlung von anderen Touristen mit ihren Kollegen brachte zutage, dass meine Lodge auch Touren anbot.  Na immerhin, besser wie nix. So wird es leider nix mit dem Bild der XBR vor den Dünen. Auch fährt die Gruppe vom Zeltplatz bereits um halb sechs morgens los, während die anderen bis halb sieben warten müssen (und den Sonnenaufgang verpassen). Das verstehe wer will. Zurück in der Lodge erstmal die Tour morgen gebucht und im Zimmer die Motorradklamotten vom Leib gezerrt. Der Duft der Hose im warmen Zustand ist ja schon betörend, aber der Geruch der Fahrunterhose lässt sich am besten mit „beissend“ beschreiben. Ich werde wohl morgen den Wäschedienst in Anspruch nehmen müssen. Ich verzog mich mit dem Netbook in die Lounge, schlürfte Wasser und Tee und schrieb Artikel.

Sunset at Sossusvlei Lodge

Abends machte ich noch Fotos vom Sonnenuntergang und genoss das Abendessen auf der Terrasse. Das Buffet war im Preis sogar inbegriffen, das relativiert doch etwas. Ich bekam endlich meinen Salat. Ach ja, und dann musste ich nich natürlich vom Wild probieren: Zebra, Oryx und Impala. Sehr schmackhaft, da kann ich die Löwen schon verstehen. Sitze beim Schreiben auf der Terrasse und sehe den Schakalen zu, wie sie ums Haus schleichen.

Desert sky at Sosussvlei Lodge

Es ist schon etwas seltsam, die üblichen Touristen mit ihren Problemchen um sich zu haben. Sie werden hierher katapultiert und haben von der Lebenswirklichkeit im Land keine Ahnung. Ich musste mir beim Abendessen die Problem einer Deutschen mit ihrer Krankenversicherung vom Nebentisch aus anhören. Stöööööhn. Das ist irgendwie schon skurril. Anstelle den Sonnenuntergang, die romantische Atmosphäre, die vorbeispringenden Antilopen, den Sternenhimmel zu geniessen muss so eine akustische Umweltverschmutzung sein…na ja, ich nippe am Bier, lehne mich zurück und nehme es auf die afrikanische Art: relax, man. Hakuna matata.

Springbok to Mariental


Summary: Again, I made use of the internet connection in the morning and uploaded as many pictures as possible. While loading the bike, it fell over and bent the brake lever and smashed the right mirror support. Stupid git! I have to drive without right mirror now. I got rid of my South African Rand just to find out at the Namibian border that had needed them to pay the Namibiann road tax. I had to get some money from an ATM first to be able to pay the tax. Beyond the Orange River, the land was very arid and completely dry. The distances are huge and the villages small, only a couple of buildings with a petrol station. In Grünau, I got fuel and withdraw some money from an ATM that gave me…South African Rand! I reached Mariental in the late afternoon and spent the night in the simple, but clean Hotel Mariental that also disposed of a gambling hall, a discoteque and maybe even a brothel (the were some indications, but I did NOT investigate further).

Morgens lud ich noch einige Bilder und frühstückte im rosafarbenen, reich dekoriertem Frühstücksraum. Ich belud das Motorrad mit der grossen Tasche und merkte dass der Sandboden auf dem Parkplatz dem Hauptständer  wieder wenig Halt bot. Für den Augenblick dachte ich es würde schon gehen, aber als ich mich gerade kurz umdrehtte, um die Tasche hochzuheben, machte es BOF und die XBR war eingesunken und umgefallen. Mistmistmist! Ich versuchte panisch, sie wieder aufzurichten, denn der Tank war voll. Bei über 250 kg Gewicht ist das nicht so einfach und ich hatte dann noch den ganzen Tag Rückenschmerzen. Die Lenkerprotektoren hatten nicht verhindert, dass der Bremshebel verbogen wurde. Er war so verbogen, dass er am Protektor striff und die Bremse blokierte. Zum Glück war es ein verstellbarer Hebel und ich kann wenigstens weiterfahren. Der Spiegel fiel zu unglücklich, dass er nicht verdreht wurde sondern an der Armatur abbrach. Fahre jetzt ohne den (bei Linksverkehr wichtigen) rechten Spiegel. Himmiherrschaftzeitgreizgruzifimfalnomoineizäfixsacklzementsakrament!!! So was von überflüssig und dumm! Der Lenkerprotektor hat nicht viel genutzt, aber das stand auch in der Anbauanleitung, das Plastik verschiebt sich einfach. Wenigstens war sonst nichts wichtiges beschädigt. Ich ging zur Rezeption wo ich noch mit der älteren Besitzerin und dem Geschäftsführer (Hugh Grant look-a-like) plauderte. Ich wollte meine südafrikanischen Rand noch loswerden, denn nach dem Desaster in Zambia (ich habe immer noch 40€ in Kwacha und bekomme sie nicht getauscht) sollte mir das nicht nochmal passieren. Ich bezahlte also einen Teil meiner Rechnung in bar und den Rest per Karte. Ich dachte, besonders schlau gewesen zu sein. Am Parkplatz traf ich ein südafrikanisches Pärchen, das mit einer Africa Twin zum Fish River Canyon wollte. Der Kerl hatte von Motorrädern keine Ahnung und ich musste ihn aufklären, welchen Reifentyp (schlauchlos) er drauf hatte. Die Kombination aus zwei Personen mit Gepäck und Schotterpiste bis zum Canyon garantiert eine steile Lernkurve. Ich kam erst um 10 Uhr los und hatte noch 120 km bis zur Grenze. Da ich am Abend immer volltanke, kann man am kühleren Morgen immer gleich ein paar Kilometer machen. So erreichte ich nach einer guten Stunde und musste das südafrikanische Prozedere aus Grenzpolizei, Zoll und normaler Polizei durchlaufen bevor ich den Laufzettel bekam, der an der letzten Konstelle überprüft wurde. Während ich von ihrem Kollegen inspiziert wurde, fragte mich eine Beamtin auf sympatische Weise über meine Reise aus und machte dabei ein neidisches Gesicht.

The border between South africa and Namibia: The Orange River

Endlich durfte ich auf die Brücke über den Orange Brücke um auf der anderen Seite ins namibische Grenzhäuschen zu gehen. Pass und Zoll waren gleich erledigt, aber ich musste noch zu einer Stelle um eine „road tax“ zu bezahlen. Das macht 140 namibische Dollar. Äh, habe ich noch keine, kann ich auch mit US Dollar bezahlen? Geht nicht, aber mit südafrikanischen Rand.

[…]

Na super, jetzt hätte ich sie gebraucht, die Rand. Was nun? Ich müsse zur Ortschaft und Geld holen. Die Dame lief mit mir zum Gate und erklärte ihren Kollegen, dass ich gleich wieder zurückkäme. Ein Polizist fragte mich noch beim losfahren, ob ich einen Führerschein hätte. Ich verkniff mir die patzige Antwort „nein, ich fahre durch Afrika ohne Führerschein, weil das mehr den Kick gibt“. Zum Glück wollte er nix über die Versicherung wissen, denn die letzte gültige Versicherung, die ich erworben hatte war…äääh…für Zambia. Ich fuhr zur nächsten Tankstelle, dort sollte es ein ATM (Geldautomat) geben. Gab es. „Out of order“. Ich konnte aber an der Tankstellenkasse mir per Karte was auszahlen lassen. Also zurück, gezahlt und hinein nach Namibia. Überraschen war der plötzliche Wechsel von Steppe zu Wüste.

Dry country - Namibia

Berge, Sand und Steine. Erst nach und nach gab es wieder Gebüsch und mal ein paar verhutzelte Bäume. Zwischen den „Ortschaften“ gibt es praktisch nichts, mal ein paar Abzweiger zu verstreuten Gehöften, und die Ortschaften selber sind eine Ansammlung von ein paar Häusern mit einer Tankstelle, die einen kleinen Shop hat. So tankte ich in Grünau (vom Grün ist in dieser trockenen Jahreszeit nicht viel zu sehen) und verspeiste einen Steakburger, der frisch zubereitet wurde. Ich suchte den ATM auf um mir endlich namibisches Geld zu besorgen und was spuckt der Automat aus? Südafrikanische Rand! Ich war sprachlos. Ich wusste ja, dass es zwischen süsafrikanischem Rand und namibischen Dollar Währungsparität gab, aber dass sie austauschbar waren, ds hätte ich nicht gedacht. Auf der Strecke fuhr ich wieder meine konstanten 120 km/h und kam so gut voran. Trotzdem wurde ich wieder ordentlich von den zahlreichen weißen Geländewagen überholt.  In Keetmanshoop, bereits nach 165 km, tankte ich wieder, denn die Tankstellen sind dünn gesät und man muss genau planen bis zu welcher Ortschaft es reicht. Die letzte Etappe (230 km) nach Mariental zog sich etwas, es war bereits später Nachmittag, ordentlich heiss, die Landschaft wenig abwechslungsreich und der Hintern ordentlich weichgekocht. Auf einmal glaubte ich, dass sich meine Optik verschoben hatte: Der Horizont war schräg! Nein, es lag nicht am Seitenwind oder am ausgedörrtem Hirn, das Land fiel tatsächlich von einer zur anderen Seite ab. Ein Blick auf die Höhenlinien der Karte bestätigten das. In Mariental quartierte ich mit im „Hotel Mariental“ ein, ein sehr einfaches, aber sauberes Hotel mit allem was man braucht. Mit angeschlossener Gambling Hall und Diskothek. Beim Abendessen fragte ich mich, ob nicht noch ein weiterer Geschäftszweig angeschlossen war, als ich die aufgebrezelten Damen sah. Ich konnte beim Essen zum erstenmal Leute in einer Klicksprache reden hören, das ist schon interessant wie man so schnell sprechen und dazwischen diese vielen Schnalz- und Klicklaute produzieren kann. Ich verdrückte einen „Mixed Grill“ mit gegrilltem Fleisch, Bacon, Boerewors, Spiegelei und Pommes. Langsam steigt bei mir das Bedürfnis nach leichter Kost.

Cape Town to Springbok


Summary: Riding day. Left Stellenbosch and rode through the vineyards. Went north through wheat fields, still in fresh air. Bit by bit, the landscape changed and became a hot desert again. After 600 km, I stopped in Springbok at Annie’s Guesthouse, a cosy B&B and finished some posts.

Am Morgen kam ich erst um 9 los, im voller Montur, d.h. mit Innenjacke und Innenhose, denn es war relativ frisch draussen. Ich fuhr durch die Weinberge bis nach Welmesbury, wo ich nochmal tankte bevor es auf die N1 in Richtung Norden ging. Das sightseeing war vorbei, jetzt galt es Kilometer machen. Es war bewölkt, die Landschaft war immer noch von Weizenfeldern geprägt. Weizen, Weizen, überall Weizen. Nach einer Stunde hörten die Felder auf und es wurde karger. In der Gegend um Citrusdal gab es tatsächlich Orangenbäume. In Vanrhynsdorp tankte ich nochmal und zog das Innenfutter aus, es wurde wieder warm und sonnig. Die Landschaft wurde wieder arider, trockene Ebenen mit Hügeln und kleinem Buschwerk.

Namibian farm names, e.g. "Lost hope"

Die Namen der Höfe oder Weiler, die ausgeschildert waren, waren sehr aussagekräftig. Paradies“ oder „Friedensbach“ sind ja ganz nett, aber wer nennt seinen Hof schon „Quer-im-Weg“ oder „Mut verloren“? Es wurde wieder ziemlich warm und das Präriefeeling stellte sich wieder ein. Ich befand mich im Namaqualand. Mein Ziel war nach 600 km Springbock, das ich gegen 5 Uhr erreichte.

I had never seen rocks like these - where are the glaciers that formed them???

Ich quartierte mich bei Annie’s Cottage ein, einem hübschem B&B das sehr viel „schnuckelige“ Dekoration aufweist. Ich verbrachte den Abend noch damit Berichte zu schreiben und Bilder zu laden. Zwischendurch ging ich mal ein ein Steakrestaurant.