20 Jahre XBR-Alpentour! Ready…Steady….Go!

English translation: see bottom of page

Der grosse Tag ist endlich da – heute startet die Anreise zur finalen XBR-Alpentour! Morgen früh starten wir von Villach aus zur längsten Alpentour aller Zeiten. 9 Tage und 4300 km später werden wir in Menton an der Côte d’Azur ankommen. Was werden wir so erleben? Na, ich zitiere mal aus meinem Rückblick über 20 Jahre:

Geschätzte 50000 km. Unzählige Kurven und Pässe. Etliche Rutscher. Fünf gebrochene Rippen. Eine gebrochene Hand. Eine gerissene Kette. Ein gebrochenes Hinterrad. Ein Kolbenfresser. Ein zerschellter Chopper. Verglühte Bremsen. Verlorene Koffer. Zermürbte Schwingenlager. Ein gekrönter Apfel. Fehlendes Gabelöl. Unzähliche Panoramablicke. Vergessene Tankrucksäcke. Kaffeebraune Tänzerinnen. Lockere Federbeine. Volle Campingplätze. Ein Sternerestaurant. Tausende von frustrierten, weil von leistungsschwachen XBRs überholten Motorradfahrern. Wütende Wanderer. Zentner von wohlschmeckender Pasta. Ein Vampirhotel. Ein vernichtetes Getriebe. Tonnenweise caffè. Schweiß, Schweiß, Schweiß. Adrenalin. Flow. Schnarchorgien. Fotos. Fährfahrten. Sonnenuntergänge. Zigarettenpausen. Rollsplitt. Eine Zugfahrt, eine Gondelfahrt, eine Zahnradbahnfahrt. Gesperrte Forstwege. Schotter. Schotterstraßen. Schotterpässe. A-Gruppe und B-Gruppe. Veitstänze. XBRs im Nebel. Benzinmangel. Verölte Lederkombis. Knackige Abendrunden. Rosso auf der Brücke. Prosecco aus der Karaffe. Messer zwischen den Zähnen. Hitze. Noch mehr Hitze. Ein Striptease. Wolkenbrüche. Eine verdammt gute Zeit!!!“

Ich habe versucht, ein spektakuläres Programm zusammenzustellen, das die meisten Höhepunkte zusammenfasst. Ich muss sagen, ich bin gescheitert. Um das zu schaffen, wären nicht neun, sondern 30 Tage notwendig gewesen. Aber neun Tage bei diesem Pensum sind eh schon eine Herausforderung. Wir schaukeln nicht 200 km bis 300 km am Tag herunter. Nein, es sind 450 km bis 500 km pro Tag geplant. Das wird auch den härtesten Alpentourfahrer weichkochen. Einen Strich durch die Rechnung könnte uns das Wetter machen. Um diese Jahreszeit ist eigentlich bestes Wetter die Regel, aber dieses Jahr scheinen wir nicht soviel Glück zu haben wie 2003 oder 2008. Im schlimmsten Fall habe ich gemütliche Unterkünfte ausgesucht, in denen wir uns wieder trocknen können.

Es sind maximal 10 Teilnehmer anwesend, die Zahl der Fahrer schwankt zwischen 6 und 9. Ein sehr gute Zahl. Die Fahrer selbst sind alte Alpentourveteranen und starke Motorradtreiber. Das ist von Vorteil, denn das Leistungsniveau ist sehr hoch und homogen, niemand wird sich also überfordert fühlen. Meine vorsichtige Schätzung ergibt ca. durchschnittliche 8 bisherige Alpentourteilnahmen pro Fahrer.  Ein paar Dinge werden anders sein dieses Mal. Zum Beispiel werden relativ wenig unbefestigte Straßen gefahren werden. Bei dem ehrgeizigen Programm halten sie zu sehr auf und würden zu Lasten anderer Schmankerl gehen. Wir werden meistens von Hotel zu Hotel unterwegs sein, aber zweimal auch Tagesausflüge unternehmen. Ich werde auch versuchen, so viel wie möglich die Reise zu dokumentieren, ein paar schöne Erinnerungen wären nicht schlecht.

Es ist natürlich möglich, uns zu folgen! Mein Spot wird ab Donnerstagmorgen sichtbar sein unter

https://spotwalla.com/tripViewer.php?id=ac1853d61e2b7e916

Ich werde auch versuchen, immer wieder Statusupdates zu geben, sofern das technisch (Internetz) und zeitlich möglich ist (Ankunft am Hotel, Zimmer beziehen, ggfs Mopedpflege, elektronische Geräte aufladen, Duschen, Essen, Trinken, Babbeln, Videos und Fotos sichern, und dann vielleich noch was tippen…).

Heute geht es erstmal mit dem Autozug von Düsseldort nach Villach in Kärnten, zusammen mit Harri und Ralf. Dort treffen wir auf Jo, Hans und Gernot und starten die Tour. Mario, Thomas, Richard, Peter mit Milo (wuff!) stoßen später dazu. Bis auf zwei geduldete Fremdfabrikate sind 7 XBRs durch die Alpendörfer unterwegs, der Klang der Posaunen von Jericho war ein laues Lüftchen dagegen!

Alte Bilder sind hier zu finden.

Mit vorfreudigem BUB BUB BUB!

The plan of the XBR-Alpentour 2014

The plan of the XBR-Alpentour 2014

The official 2014 XBR-Alpentour T-Shirt

The official 2014 XBR-Alpentour T-Shirt

English translation:

The big day is finally here today starts the journey to the final XBRAlpentour! Tomorrow morning we’ll start from Villach to the longest XBR-Alpentour of all time. 9 days and 4300 km later we will arrive in Menton on the Côte d‘Azur. What will we experience? Well, I quote from my look back over the last 20 years:

Estimated 50000 km. Countless curves and passes. Several falls. Five broken ribs. A broken hand. A broken chain. A broken rear wheel. A piston seizure. A smashed chopper bike. Burned up brakes. Lost panniers. Worn bearings. Missing fork oil. Countless panoramic views. Forgotten tank bags. Coffee-brown dancers. Loose struts. Full campings. A Michelin star restaurant. Thousands of frustrated (because overtaken by underperforming XBRs) motorcyclists. Furious hikers. Tons of tasty pasta. A vampire hotel. An annihilated gearbox. Tons of caffè. Sweat, sweat, sweat. Adrenalin. Flow. Snoring orgies. Photographs. Ferry rides. Sunsets. Cigarette breaks. Gravel. A train ride, a cable car ride, a cog railway ride. Blocked forest roads. Gravel. Gravel roads. Gravel passes. Group A and group B. St. Vitus dances. XBRs in the fog. Lack of fuel. Oily leather suits. Crunchy evening tours. Rosso on the bridge. Prosecco from the carafe. Knife between teeth. Heat. Even more heat. A striptease. Downpours. A damn good time!

I have tried to put together a spectacular program that summarizes most highlights. I have to say, I failed. To do that, it would have been necessary to ride not for nine, but 30 days. But nine days in this pace are always a challenge. We’ll do not an easy-going 200 km to 300 km per day. No, I planned 450 km up to 500 km per day. This will exhaust even the hardest alpine riders. A problem could arise from the weather. This time of year is actually the best time to go, but this year we do not seem to have as  much luck as 2003 or 2008. If the worst case happens, I have chosen cozy accommodations where we can dry up again.

There are a maximum of 10 participants present, the number of drivers varies 6 to 9. A very good number. The drivers themselves are old Alpentour veterans and strong riders. This is advantageous because the skills level is very high and homogeneous, so no one will feel swamped. My conservative estimate is about average 8 previous Alpentours per rider. A few things will be different this time. For example, relatively few unpaved roads will be ridden. No time for that. We will be mostly ride from one hotel to the the other, but there will be also two day trips. I will also try as much as possible to document the journey, a few nice memories would not be bad.

It is of course possible to follow us! My spot will be visible from Thursday morning under
https://spotwalla.com/tripViewer.php?id=ac1853d61e2b7e916

I will also try to give status updates, provided that there is internet and time for it.

Today, we ride with the car train from Düsseldorf  to Villach in Carinthia, together with Harri and Ralf. There we meet Jo, Hans and Gernot and start the tour. Mario, Thomas, Richard, Peter Milo (wuff!) will join later. Except for two tolerated other manufacturers, there will be 7 XBRs blasting through small Alpine villages, the sound of the trumpets of Jericho was a gentle breeze against this!

Old pictures of the last 20 years can be found here.

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2 Gedanken zu „20 Jahre XBR-Alpentour! Ready…Steady….Go!

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